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PLAY offs: Alpha Penguins können Grefrath zu Hause nicht schlagen...

23.02.2018

Aufstiegsrunde LL NRW: Grefrath Phoenix vs. Wiehl Penguins 5:4 (2:2/1:0/2:2)

Grefrath in der eigenen Halle ist der Fluch der Penguins in dieser Saison. Schon in der Hinrunde wollten die Kufencracks aus Wiehl Ihre Auswärtsspiele beim Phoenix nicht gewinnen. Auch gestern war es wieder der gleiche Fluch. Die ersten 10 Minuten des immer fairen Spiels begannen furios für die Penguins. Selber in Unterzahl konnte Dominik Dominik Čeřovský einen Puck im Drittel des Phoenix abfangen und Pippo Büermann zum 0:1 in Unterzahl auflegen. Doch nur 10 sec. später kassierten die Wiehler noch in Unterzahl den Ausgleich zum 1:1. Und wieder konnten die Penguins durch Cerovsky mit einem platzierten Schuss zum 1:2 einnetzen. Dieser Spielstand hatte dann auch einige Minuten Bestand bevor Ackers mit einem Schuss von der blauen Linie, der noch abgefälscht wurde Goalie Nebgen erneut überwinden konnte. So ging es in die Pause und die mitgereisten Fans und Coach waren sich einig, dass wenn man nur so weiter spielt, dass Spiel gewinnen kann. Denn bis dahin hatten die Wiehler die zwingenderen Chance und besseren Möglichkeiten.


Das zweite Drittel aber kamen die Wiehler unterirdisch aus der Kabine. Das Spiel erinnerte mehr an einen ungeordneten Hühnerhaufen und weder der Aufbau noch der Abschluss wollte klappen. Die Grefrather übernahmen fortan das Spiel und kamen immer wieder gefährlich vor das Wiehler Tor. Alleine Jonas Nebgen war es in der Phase zu verdanken, dass die Hausherren nicht höher in Front gingen. In der 30. Minute dann erneut Gerrit Ackers, der den Phoenix mit 3:2 in Führung brachte. Und auch den Rest des 2. Drittels konnte der Penguinsturm nichts zählbares auf die Uhr bringen.
Im letzten Drittel ging es erst einmal bei Penguins so weiter wie im 2. Drittel. Man liess sich das Spiel und die Geschwindigkeit des Phoenix aufzwingen und reagierte mehr als agierte. Und so verwunderte es dann nicht, dass die Gastgeber durch Roby Haazen in Überzahl mit 4:2 in Führung gingen. Erst eine doppelte Überzahl liess Wiehl wieder hoffen. Nach brilliantem Passpiel hämmerte Captain Stefan Streser einen Onetimer mit brutaler Gewalt in die Maschen des Grefrather Goalies. Und nur 2 Minute später glich Cero zum 4:4 aus. Wiehl witterte Morgenluft. Aber es kam wie es kommen musste. Erneut in Unterzahl schob Grefrather‘s Bisel den Puck zum 4:5 Spielstand über die Linie von Nebgens Tor.
In den verbleibenden 2 Minuten nahm Coach Alberts noch Goalie Nebgen raus aber auch dass fruchtete nicht und mit viel Glück verhinderte nur der Pfosten ein Empty Net der Grefrather zum 4:6 Endstand. Kurz vor Ende der Spielzeit dann erneut eine Strafe gegen Wiehl, so dass damit alle Hoffnung auf den Ausgleichtreffer verpufften und die Wiehler in Unterzahl das Drittel zu Ende spielen mussten. Grefrath gewinnt verdient weil erneut die clevere und effektivere Mannschaft. Wiehl konnte nur mit Reihe 2 überzeugen und spielte in langen Phasen im 2. Drittel zu unmotiviert und zu kompliziert. Vor allem aber nutzte man nicht effizient genug den Vorteil der 4 Reihen und den damit verbundenen Konditions- und Geschwindigkeitsvorteil.
Aber Kopf hoch und konzentriert weiter spielen. Noch ist jedoch alles offen und jeder kann jeden schlagen, so dass der Aufstieg weiterhin greifbar scheint. In der kommenden Woche kommt es dnn zum Showdown mit RL Absolvent Neuss, die im Parallelspiel Troisdorf etwas zu deutlich mit 9:3 abfertigten.
Also kommt am Sa um 17 Uhr alle in die Eishalle und unterstützt die Alpha Penguins in diesem spannenden und sicher schweren Play Off Spiel.

Tore Wiehl: Cerovsky 2x, Büermann, Streser
Tore Grefrath: Ackers 2x, Robens, Haazen, Bisel

Strafen Wiehl: 10 Minuten
Strafen Grefrath: 8 Minuten

Öffentliche Laufzeiten